Videoanleitungen zum Truma iNet X (Pro) Panel

Das Truma iNet X (Pro) Panel* ist das zentrale Bedienelement der offenen Systemlösung iNet X. Damit bildet das Panel die Grundlage, um von allen smarten Funktionen des iNet X Systems zu profitieren und deinen Camper Stück für Stück smarter zu machen.

Bedienung leicht gemacht: Wie du dein Panel richtig nutzt, siehst du in den folgenden Videos.

Benutzeroberfläche und Aufbau des iNet X Panel Menüs

In diesem Video erfährst du:

  • wie du das Touchdisplay bedienst,
  • wie du dein Panel entsperrst,
  • wie das Hauptmenü aufgebaut ist,
  • wie du in die Einstellungen gelangst,
  • wo du Hinweise zum Status deiner Geräte findest, zum Beispiel um die Innentemperatur zu checken,
  • wie du den Stand-by-Modus aktivierst,
  • wie du durch das Menü navigierst.

Raumklima mit dem iNet X Panel steuern

In diesem Video erfährst du:

  • welche Schaltflächen zum Raumklima im Panel Menü zur Verfügung stehen,
  • wie du die Klimaautomatik ein- und ausschaltest sowie steuerst,
  • woran du erkennst, ob gekühlt oder geheizt wird,
  • wie du zur Energiewahl (Gas oder elektrisch) gelangst (Hinweis: Voraussetzung hierfür ist eine eingebaute Truma Combi als E-Version),
  • wie du extra schnelles Heizen aktivierst, wenn es einmal schnell gehen soll,
  • wie sich die Gebläsedrehzahl einstellen lässt,
  • wie du deine Anlage in den leisesten Betriebszustand stellst,
  • wie du die Ventilation ein- und ausschaltest.

Warmwasser mit dem iNet X Panel steuern

In diesem Video erfährst du:

  • wie du den Warmwasserbetrieb startest,
  • wie du drei Zieltemperaturen einstellst und welche Zieltemperatur für welchen Gebrauch geeignet ist,
  • wie du zur Energiewahl (Gas oder elektrisch) gelangst (Hinweis: Voraussetzung hierfür ist eine eingebaute Truma Combi als E-Version),
  • mit welcher Funktion des Panels du dein Wasser extra schnell erwärmen kannst.

Meldungen des iNet X Panels verstehen und richtig reagieren

In diesem Video erfährst du:

  • wie das Menü für Warn- und Fehlerhinweise aufgebaut ist
  • wie du bei Fehleranzeigen korrekt vorgehst
  • wo Hinweise zu möglichen Software Updates angezeigt werden
  • wie du Fehlermeldungen zurücksetzt.

Noch Fragen? Teile diese gerne in den Kommentaren.

*Es gibt zwei Panels, die mit dem iNet X System kompatibel sind:

  • das Truma iNet X Panel (zum Nachrüsten) und
  • das Truma iNet X Pro Panel (wird nur werkseitig beim Fahrzeughersteller in Neufahrzeugen verbaut).

Ganz gleich, ob du ein Truma iNet X Panel oder ein Truma iNet X Pro Panel in deinem Caravan verbaut hast: Beide verfügen über die gleiche Benutzeroberfläche und sind das zentrale Bedienelement des Truma iNet X Systems.

Weitere Informationen findet ihr auf unsere Website

Unterschiede Gasflasche und „Tankflasche“

(nach DIN EN 1949, DIN EN 12979 und G 607)

Gasflasche

Merkmale: Gasflaschen haben in der Nähe des Griffes oder auf dem Griff ein eingeprägtes π.

Befestigung: Aufrechte Lage, mit Gurten befestigt, von Hand zu lösen.

Befüllung: darf nur vom Fachhandel durchgeführt werden. Leere Flaschen werden gegen volle getauscht.

Entnahme: erfolgt entweder über einen einfachen Flaschenregler + Niederdruckschlauch + starre Verrohrung oder über einen Hochdruckschlauch mit SBS + MonoControl CS / DuoControl CS + starre Verrohrung.

Tankflasche

Merkmale: „Tankflaschen“ haben die π-Kennung nicht, dafür aber neben dem Entnahme-Ventil ein Befüll-Ventil.

Befestigung: „Tankflaschen“ gelten als Gastanks und unterliegen auch den Einbauvorschriften für Tanks. Das bedeutet: Tankbefestigungen müssen längs zur Fahrtrichtung mit 20 g, quer zur Fahrrichtung mit 8 g belastbar sein. Das setzt voraus, dass ein Halterahmen für „Tankflaschen“ eine feste und kraftschlüssige Verbindung mit dem Fahrgestell des Trägerfahrzeuges eingehen muss. Eine einfache Verschraubung im Gaskasten des Fahrzeuges hält den angeforderten Kräften nicht stand. „Tankflaschen“ benötigen im Halterahmen eine feste Fixierung, die ausschließlich mit Werkzeug zu lösen ist.

Befüllung: über einen vorgeschriebenen Befüll-Außenanschluss wird an einer LPG-Tankstelle der Vorrat aufgefüllt. Die „Tankflasche“ bleibt dabei im Gaskasten und der Gaskasten geschlossen.

Entnahme: muss über einen speziellen Tankregler erfolgen. Aus unserem Hause ist das die MonoControl CS T (inkl. Gasfilter und Anschlussadapter). Eine automatische Umschaltfunktion ist dabei nicht umsetzbar.

Good2know: der LevelControl kann nur mit Gasflaschen verwendet werden. Bei Tankflaschen lenkt das „Innenleben“ das Ultraschallsignal ab.

Combi-Heizung im Winter mit oder ohne Wasser nutzen?

Als Camper stellt man sich zur Wintersaison Fragen wie: „Wie stelle ich sicher, dass mir das Wasser in der Heizung oder im Fahrzeug nicht einfriert, wenn ich tagsüber nicht vor Ort bin?“ oder „Kann ich auch ohne Wasser im Boiler mein Wohnmobil oder Caravan heizen?“.

Beide Fragen beantworten wir in diesem Artikel.

Wenn Ihr mit Eurem Fahrzeug im Winter unterwegs seid, könnt Ihr passend zu Euren Bedürfnissen zwischen den genannten Optionen wählen. Beides ist möglich, solange die Bedienung des Gerätes entsprechend angepasst wird.

Option 1: Ist Euer Wohnmobil oder Wohnwagen mit Frischwasser befüllt, sollte auf jeden Fall die Heizung durchgehend aktiv bleiben. Solange der Frostwächter der Combi, das FrostControl (FC), einer Raumtemperatur von >3°C ausgesetzt ist, bleibt es geschlossen und das Wasser bleibt im System. Wichtig ist hierbei, dass die Temperatur direkt am FC gemessen wird. Erfahrungsgemäß ebenso wichtig ist, dass bei geöffnetem FC vorrangig nur das Wasser aus der Combi läuft. Ob auch der Frischwassertank und alle Wasserleitungen leerlaufen, hängt von der Installation der Wasserversorgung durch den Fahrzeughersteller ab. Es kann also, muss aber nicht so sein. Das solltet Ihr vor Reisebeginn in Ruhe prüfen.

Als niedrigste Raumtemperatur kann man 5°C am Bedienelement der Heizung einstellen. Reicht das zur Erwärmung des FC nicht aus, weil dieses weiter entfernt von der Combi oder einem Warmluftrohr installiert wurde, sollte eine höhere Raumtemperatur-Anforderung eingestellt werden. Dies ist beim CP plus ab 5°C in 1°C-Schritten möglich. Hier einfach langsam an einen passenden Wert herantasten. Beim CP classic, mit den zwei Drehrädchen, entspricht Stufe 1 ebenfalls ca. 5°C, Stufe 5 entspricht ca. 30°C. Die anderen Stufen verteilen sich entsprechend dazwischen. Stufe 2 sollte somit reichen, um das FC geschlossen zu halten.

Ist der Einbauraum des FrostControl zu weit von der Heizung entfernt oder vollkommen unbeheizt, kann bei unseren Vertragshändlern ein separates Heizelement für das FC erworben werden.

Option 2: seid Ihr ohne Wasser im System unterwegs, kann die Combi ebenfalls betrieben werden. Wichtig dabei ist lediglich, als Anforderung an die Combi ausschließlich die Raumerwärmung einzustellen. Das Programm Wassererwärmung muss inaktiv bleiben. Stellt sicher, dass der Wasserbehälter der Combi korrekt entleert ist. Restwasser in der Combi kann sehr schnell sehr heiß werden. Der dadurch entstehende Wasserdampf kann die Temperatursensoren der Heizung irritieren und zu einer Warnmeldung „Wasser-Übertemperatur erkannt“ führen. Deswegen empfehlen wir, das FC bei einer solchen Nutzungsweise geöffnet zu lassen. Bei einer kurvenreichen Fahrt kann das Wasser so aus jeder Ecke der Frischwasserversorgung den Ausgang finden. Optional kann man mit leichter Druckluft oder einem übergestülpten und befülltem Luftballon an den geöffneten Wasserhähnen nachhelfen.

Bitte beachtet: wir empfehlen beide Betriebsarten nur auf einer Reise. Der Betrieb der Heizung in einem der angegebenen Optionen über Monate soll vermieden werden. Grund hierfür ist, dass diese Nutzungsart nicht dem Verwendungszweck eines Gerätes für den Camping-Bedarf entspricht. Zudem kann sich, bei ungünstigen Bedingungen, Kondenswasser im Abgasrohr sammeln und den einwandfreien Betrieb der Heizung stören.

Mit diesen Tipps seid ihr, auch bei kalten Außentemperaturen, bestens gewappnet.  Wir wünschen einen schönen Winterurlaub.

Truma iNet X System – Was ihr schon immer wissen wolltet

Wir möchten euch transparent über die neue Systemlösung informieren und eine Plattform zum Austausch bieten sowie Fragen nachhaltig für die Community beantworten.

Die grundlegenden Produktinformationen findet ihr unter https://www.truma.com/de/de/produkte/inet-x-system

Es wird zwei verschiedenen Panels geben, eine Nachrüstlösung für euch als Endkunden das Truma iNet X Panel https://www.truma.com/de/de/produkte/inet-x-system/truma-inet-x-panel sowie das Truma iNet X Pro Panel, das in Neufahrzeuge direkt vom Fahrzeughersteller vor Auslieferung verbaut wird https://www.truma.com/de/de/produkte/inet-x-system/truma-inet-x-pro-panel.

Vorgestellt wurden die beiden Systeme auf dem Caravan Salon in Düsseldorf, die ersten Eindrücke konntet ihr also schon sammeln.

Im Handel verfügbar ist das Nachrüstpanel Truma iNet X für euch dann im Frühjahr 2022.

Die Panels kommunizieren im Nahbereich über Bluetooth. Mit unserer Truma iNet X App könnt ihr also den vollen Umfang nutzen (variiert je nach Fahrzeugausstattung). Ein Fernfeldmodul, also zur Kommunikation außerhalb des Nahbereichs, wird es in Zukunft ebenfalls geben.

Ihr habt Feature-Wünsche oder Ideen, dann gestaltet den Funktionsumfang aktiv mit. Bitte nehmt hierzu an unserer Open Innovation teil https://www.truma-inet-x-system.com/open-innovation

Über diesen Kanal werden eure Wünsche und Ideen zentral gesammelt, ausgewertet und in das Projekt überführt.

Habt ihr einfach nur Fragen zum iNet X System, nutzt gerne die Kommentarfunktion zu diesem Blogbeitrag.

Wir freuen uns auf den Austausch mit euch.

Neues Update Truma App (4.10.0) und Truma iNet Box (2.09.06)

Mit diesem Update wurden neue technische Anforderungen umgesetzt.

Dazu gehört die notwendige Anpassung von Angular JS auf Version 1.8.

Zudem wurden Optimierungen vorgenommen, die euer Nutzererlebnis verbessern.

  1. Überarbeitung der GSM Einrichtung, für eine verfeinerte SIM Kartenerkennung.
  2. Differenzierte Anzeige der Störungsmeldungen per SMS.
    Ihr erkennt ab sofort bereits in der SMS, ob es sich um eine Warnung oder um einen Fehler handelt.

Wir freuen uns auf Euer Feedback zur neuen Version.

Update zum Feedback 06.09.: Hallo ihr, vielen Dank für die Meldungen zu den durcheinander geratenen Neuigkeiten in der App. Wir arbeiten bereits an einer Lösung. Bis dahin hat sich folgender Workaround bewährt: Sprache in der App kurz umstellen und dann wieder zurück auf Deutsch ändern. Das lädt die Neuigkeiten neu herunter – damit ist alles wieder aktualisiert und in der richtigen Reihenfolge.

Blinkcode auslesen bei Mover und Combi

Einige unserer Geräte verfügen über einen Blinkcode, der uns bei der Fehlerdiagnose genauere Auskunft über die vorliegende Ursache gibt.

Dieser Blinkcode ähnelt einem Morsecode. Also kurze und lange Blinkzeichen in einer individuellen Reihenfolge (z.B. kurz, lang, lk kllk).

Damit kann euch bei der Kontaktaufnahme mit dem Händler, Servicepartner oder unserem Servicecenter schneller geholfen werden.

Mover

Bei den Movermodellen besteht der Blinkcode aus acht aufeinanderfolgenden Zeichen. Dieser wird mehrfach wiederholt, jeweils neu beginnend nach einer ca. drei Sekunden langen Pause.

Sobald auf der Fernbedienung eine Störung angezeigt wird, gibt die LED (j) an der Steuereinheit den Blinkcode aus.

8 Blinkzeichen

Diese Movermodelle verfügen über die Blinkcodeausgabe:

  • Mover XT Modelle
  • Mover SX
  • Mover SER/TER
  • Mover SR

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Combi 4/6 (E)

Auch bei der Combi Gas in Verbindung mit dem analogen Bedienteil CP classic, gibt der Blinkcode genauere Informationen zur Fehlerursache.

Meldet das Bedienteil eine Störung, kann man die Ursache über den Blinkcode an der Heizungsplatine genauer eingrenzen.

Bei Combis mit Baujahr vor 06/2018 sind es acht Blinkzeichen der roten LED. Für später produzierte Combis wurde die Anzahl auf zehn Zeichen erhöht.

Combi vor 06/2018 – 8 Blinkzeichen
Combi nach 06/2018 – 10 Blinkzeichen

Gerne könnt ihr uns Blinkcodes per Mail als Video übermitteln oder direkt telefonisch durchgeben.

Gasflaschenbesonderheiten in Verbindung mit dem LevelControl

Der LevelControl misst den Flaschenfüllstand via Ultraschall. Dafür ist es nötig, dass das Koppelkissen des Gerätes satt und mit sauberem Kontakt am Gasflaschenboden anliegt.

Geeignet sind stehende (Propan / Butan – LPG) Stahl- oder Aluminiumgasflaschen mit einem Durchmesser von 200 bis 350 mm.

Je nach Flaschentyp und -alter, kann es zu unterschiedlichen Hürden der sauberen Messung kommen.

Hier einige Beispiel von Hindernissen und die dazu passenden Lösungsansätze:

Flasche stark verrostet/verschmutzt

Aufgrund der Rostblasen und Lackschäden am Flaschenboden kann das Ultraschallsignal nicht sauber in die Flasche eindringen. Eine Messung ist so nicht möglich.

Hier empfiehlt es sich, den LevelControl so anzubringen, dass das Koppelkissen an einer möglichst glatten Fläche anliegt. In ausgeprägten Fällen hilft nur ein Flaschentausch.

Flaschenstandfuß zu schmal

An einer solchen Flasche hat der LevelControl darunter keinen Platz. Die Flasche liegt mit dem kompletten Gewicht auf dem LevelControl auf und quetscht das Koppelkissen. Auch hier ist keine Messung möglich.

Abhilfe können die mitgelieferten Standfüßchen oder andere Distanzklötze schaffen.

Flaschenboden an der Unterseite eingedellt/abgeflacht

Wird der LevelControl an solchen Flaschen mittig angebracht, hängt das Koppelkissen in der Luft und liegt nicht mehr, wie gewünscht, am Boden an. Eine Messung ist also an dieser Stelle nicht möglich.

Hier einfach den LevelControl ein Stück aus der Mitte herausrücken.

Bei abgeflachten Flaschenböden ist die Messung meist auch mittig möglich. Installiert hier bitte die Standfüßchen, damit der LevelControl nicht unter der Flasche gequetscht wird.

Tankflaschen/Gastanks

Tankflaschen haben ein spezielles Innenleben, dass die Betankung ermöglicht (Schwimmer, etc.). Dieses Innenleben lenkt das Ultraschallsignal des LevelControl ab, sodass kein Messergebnis berechnet und angezeigt werden kann.

Der LevelControl kann an solchen Flaschen/Tanks nicht verwendet werden.

Wir bedanken uns bei den Kunden, die uns die Fotos zur besseren Verdeutlichung zugesandt haben.

Combi D – Tipps zur Vermeidung von Verrußung

Es gibt Möglichkeiten den Brenner der Combi Diesel vor Verschmutzung und Verrußung zu schützen.

Im Gegensatz zur Combi Gas, deren Energieträger nahezu rückstandslos verbrennt, können sich bei der Combi Diesel während der Nutzung Rückstände bilden und absetzen. Dieses geschieht vor allem im Teillastbetrieb.

Unter Teillastbetrieb versteht man eine dauerhaft niedrige Leistungsstufe, die hauptsächlich zur Temperaturerhaltung genutzt wird.

Grund für die Bildung von Rückständen ist die geringe Brennraumtemperatur, die im 2kW Betrieb vorliegt. Unverbrannte Kraftstoffe aus der Dieseleinspritzung legen sich dann als Rußpartikel auf die Bauteile der Brennkammer ab.

Beim nächsten Startvorgang verbrennen diese Rückstände. Das seht ihr an einer Qualmentwicklung außen am Kamin. Wenn die Combi D also langfristig nur im Teillastbetrieb läuft, kann eine Verkokung an den Bauteilen der Brennkammer entstehen –> Die Heizung geht auf Störung.

Vergleichbar ist das mit dem Kurzstreckenbetrieb eines Diesel-PKW. Wenn der Motor hier nicht richtig heiß wird, ist das ebenfalls auf Dauer schädlich.

So wie ihr mit dem Diesel-PKW auf die Autobahn fahrt, um den Motor freizubrennen, ist es bei der Combi D ebenso erforderlich, den Brennraum über einen längeren Zeitraum aktiv zu halten.

Das erreicht ihr, indem ihr die Combi im Heizbetrieb auf 30°C bei geöffneten Fenstern und Türen einstellt. In dem Modus lasst ihr sie einfach über eine Stunde laufen. Die Combi läuft so in maximaler Leistungsstufe. Durch die hohe Temperatur werden mögliche Rückstände im Flammrohr und in der Brennkammer aufgelöst und mitverbrannt.

Alternativ könnt ihr die Warmwasserbereitung auf Hot/60°C einstellen. Sobald ihr am Bedienteil erkennt, dass die Temperatur erreicht ist, lasst ihr das heiße Wasser vollständig aus dem Boiler ab. Kaltes Wasser strömt nach und die Heizung ist gezwungen, den Brenner sofort wieder zu starten. Dieses Prozedere wiederholt ihr, bis eine Stunde vergangen ist. 

Tipp: Das Wasser muss nicht weggeschüttet werden. Fangt es einfach auf, lasst es abkühlen und füllt es dann wieder in den Frischwassertank. 😉

Wird die Heizung nur für eine Urlaubsfahrt von 2 Wochen benötigt, führt ihr das Prozedere bitte am Ende des Urlaubs durch. Wird die Heizung mehr oder weniger genutzt, passt ihr das Intervall einfach entsprechend an.

Neues Update Truma App (4.9.3) und Truma iNet Box (2.09.00)

  • Die Funktionen für den Truma LevelControl wurden um ein paar neue Features in unserer App erweitert. Ihr könnt nun bequem eine neue Messung initialisieren. Zusätzlich wird das Messergebnis mit einer Zeitangabe dargestellt.
  • Alde Heizungsbesitzer können nun per SMS die Klimaautomatik aktivieren / deaktivieren, sofern eine Truma Klimaanlage installiert ist.
  • Es gibt außerdem gute Nachrichten für alle Combi D Nutzer:
    Der Bug „255H“ bzw. „164H“ (endlose Zustellung von SMS) wurde mit diesem Update behoben und die Heizung kann wieder ohne Einschränkung genutzt werden. –> Falls ihr die Verwalterfunktion deaktiviert hattet, dürft ihr diese nun wieder reaktivieren.

Good2know:

So könnt ihr erkennen, auf welchem Stand das System ist bzw, ob ein Update aussteht:

  1. Öffnet die Truma App – Einstellungen – „iNet Box Update“
  2. Ganz unten seht ihr die Versionsinfos
  3. Nach dem aktuellen Update lauten diese:

Truma App Version = aktueller Stand deiner App
iNet Box FW = Firmwarestand deiner iNetBox
Server = verfügbare Firmwareversion (Update) auf dem Truma Server
Local = Firmwareversion, die ihr für das Update auf das Smartphone heruntergeladen habt

Bei Fragen und Feedback, nutzt gerne die Kommentarfunktion.

Wir freuen uns auf den Austausch mit euch.