Truma iNet X System – Was ihr schon immer wissen wolltet

Wir möchten euch transparent über die neue Systemlösung informieren und eine Plattform zum Austausch bieten sowie Fragen nachhaltig für die Community beantworten.

Die grundlegenden Produktinformationen findet ihr unter https://www.truma.com/de/de/produkte/inet-x-system

Es wird zwei verschiedenen Panels geben, eine Nachrüstlösung für euch als Endkunden das Truma iNet X Panel https://www.truma.com/de/de/produkte/inet-x-system/truma-inet-x-panel sowie das Truma iNet X Pro Panel, das in Neufahrzeuge direkt vom Fahrzeughersteller vor Auslieferung verbaut wird https://www.truma.com/de/de/produkte/inet-x-system/truma-inet-x-pro-panel.

Vorgestellt wurden die beiden Systeme auf dem Caravan Salon in Düsseldorf, die ersten Eindrücke konntet ihr also schon sammeln.

Im Handel verfügbar ist das Nachrüstpanel Truma iNet X für euch dann im Frühjahr 2022.

Die Panels kommunizieren im Nahbereich über Bluetooth. Mit unserer Truma iNet X App könnt ihr also den vollen Umfang nutzen (variiert je nach Fahrzeugausstattung). Ein Fernfeldmodul, also zur Kommunikation außerhalb des Nahbereichs, wird im Laufe des Jahres 2022 vorgestellt.

Ihr habt Feature-Wünsche oder Ideen, dann gestaltet den Funktionsumfang aktiv mit. Bitte nehmt hierzu an unserer Open Innovation teil https://www.truma-inet-x-system.com/open-innovation

Über diesen Kanal werden eure Wünsche und Ideen zentral gesammelt, ausgewertet und in das Projekt überführt.

Habt ihr einfach nur Fragen zum iNet X System, nutzt gerne die Kommentarfunktion zu diesem Blogbeitrag.

Wir freuen uns auf den Austausch mit euch.

Neues Update Truma App (4.10.0) und Truma iNet Box (2.09.06)

Mit diesem Update wurden neue technische Anforderungen umgesetzt.

Dazu gehört die notwendige Anpassung von Angular JS auf Version 1.8.

Zudem wurden Optimierungen vorgenommen, die euer Nutzererlebnis verbessern.

  1. Überarbeitung der GSM Einrichtung, für eine verfeinerte SIM Kartenerkennung.
  2. Differenzierte Anzeige der Störungsmeldungen per SMS.
    Ihr erkennt ab sofort bereits in der SMS, ob es sich um eine Warnung oder um einen Fehler handelt.

Wir freuen uns auf Euer Feedback zur neuen Version.

Update zum Feedback 06.09.: Hallo ihr, vielen Dank für die Meldungen zu den durcheinander geratenen Neuigkeiten in der App. Wir arbeiten bereits an einer Lösung. Bis dahin hat sich folgender Workaround bewährt: Sprache in der App kurz umstellen und dann wieder zurück auf Deutsch ändern. Das lädt die Neuigkeiten neu herunter – damit ist alles wieder aktualisiert und in der richtigen Reihenfolge.

Blinkcode auslesen bei Mover und Combi

Einige unserer Geräte verfügen über einen Blinkcode, der uns bei der Fehlerdiagnose genauere Auskunft über die vorliegende Ursache gibt.

Dieser Blinkcode ähnelt einem Morsecode. Also kurze und lange Blinkzeichen in einer individuellen Reihenfolge (z.B. kurz, lang, lk kllk).

Damit kann euch bei der Kontaktaufnahme mit dem Händler, Servicepartner oder unserem Servicecenter schneller geholfen werden.

Mover

Bei den Movermodellen besteht der Blinkcode aus acht aufeinanderfolgenden Zeichen. Dieser wird mehrfach wiederholt, jeweils neu beginnend nach einer ca. drei Sekunden langen Pause.

Sobald auf der Fernbedienung eine Störung angezeigt wird, gibt die LED (j) an der Steuereinheit den Blinkcode aus.

8 Blinkzeichen

Diese Movermodelle verfügen über die Blinkcodeausgabe:

  • Mover XT Modelle
  • Mover SX
  • Mover SER/TER
  • Mover SR

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Combi 4/6 (E)

Auch bei der Combi Gas in Verbindung mit dem analogen Bedienteil CP classic, gibt der Blinkcode genauere Informationen zur Fehlerursache.

Meldet das Bedienteil eine Störung, kann man die Ursache über den Blinkcode an der Heizungsplatine genauer eingrenzen.

Bei Combis mit Baujahr vor 06/2018 sind es acht Blinkzeichen der roten LED. Für später produzierte Combis wurde die Anzahl auf zehn Zeichen erhöht.

Combi vor 06/2018 – 8 Blinkzeichen
Combi nach 06/2018 – 10 Blinkzeichen

Gerne könnt ihr uns Blinkcodes per Mail als Video übermitteln oder direkt telefonisch durchgeben.

Gasflaschenbesonderheiten in Verbindung mit dem LevelControl

Der LevelControl misst den Flaschenfüllstand via Ultraschall. Dafür ist es nötig, dass das Koppelkissen des Gerätes satt und mit sauberem Kontakt am Gasflaschenboden anliegt.

Geeignet sind stehende (Propan / Butan – LPG) Stahl- oder Aluminiumgasflaschen mit einem Durchmesser von 200 bis 350 mm.

Je nach Flaschentyp und -alter, kann es zu unterschiedlichen Hürden der sauberen Messung kommen.

Hier einige Beispiel von Hindernissen und die dazu passenden Lösungsansätze:

Flasche stark verrostet/verschmutzt

Aufgrund der Rostblasen und Lackschäden am Flaschenboden kann das Ultraschallsignal nicht sauber in die Flasche eindringen. Eine Messung ist so nicht möglich.

Hier empfiehlt es sich, den LevelControl so anzubringen, dass das Koppelkissen an einer möglichst glatten Fläche anliegt. In ausgeprägten Fällen hilft nur ein Flaschentausch.

Flaschenstandfuß zu schmal

An einer solchen Flasche hat der LevelControl darunter keinen Platz. Die Flasche liegt mit dem kompletten Gewicht auf dem LevelControl auf und quetscht das Koppelkissen. Auch hier ist keine Messung möglich.

Abhilfe können die mitgelieferten Standfüßchen oder andere Distanzklötze schaffen.

Flaschenboden an der Unterseite eingedellt/abgeflacht

Wird der LevelControl an solchen Flaschen mittig angebracht, hängt das Koppelkissen in der Luft und liegt nicht mehr, wie gewünscht, am Boden an. Eine Messung ist also an dieser Stelle nicht möglich.

Hier einfach den LevelControl ein Stück aus der Mitte herausrücken.

Tankflaschen/Gastanks

Tankflaschen haben ein spezielles Innenleben, dass die Betankung ermöglicht (Schwimmer, etc.). Dieses Innenleben lenkt das Ultraschallsignal des LevelControl ab, sodass kein Messergebnis berechnet und angezeigt werden kann.

Der LevelControl kann an solchen Flaschen/Tanks nicht verwendet werden.

Wir bedanken uns bei den Kunden, die uns die Fotos zur besseren Verdeutlichung zugesandt haben.

Combi D – Tipps zur Vermeidung von Verrußung

Es gibt Möglichkeiten den Brenner der Combi Diesel vor Verschmutzung und Verrußung zu schützen.

Im Gegensatz zur Combi Gas, deren Energieträger nahezu rückstandslos verbrennt, können sich bei der Combi Diesel während der Nutzung Rückstände bilden und absetzen. Dieses geschieht vor allem im Teillastbetrieb.

Unter Teillastbetrieb versteht man eine dauerhaft niedrige Leistungsstufe, die hauptsächlich zur Temperaturerhaltung genutzt wird.

Grund für die Bildung von Rückständen ist die geringe Brennraumtemperatur, die im 2kW Betrieb vorliegt. Unverbrannte Kraftstoffe aus der Dieseleinspritzung legen sich dann als Rußpartikel auf die Bauteile der Brennkammer ab.

Beim nächsten Startvorgang verbrennen diese Rückstände. Das seht ihr an einer Qualmentwicklung außen am Kamin. Wenn die Combi D also langfristig nur im Teillastbetrieb läuft, kann eine Verkokung an den Bauteilen der Brennkammer entstehen –> Die Heizung geht auf Störung.

Vergleichbar ist das mit dem Kurzstreckenbetrieb eines Diesel-PKW. Wenn der Motor hier nicht richtig heiß wird, ist das ebenfalls auf Dauer schädlich.

So wie ihr mit dem Diesel-PKW auf die Autobahn fahrt, um den Motor freizubrennen, ist es bei der Combi D ebenso erforderlich, den Brennraum über einen längeren Zeitraum aktiv zu halten.

Das erreicht ihr, indem ihr die Warmwasserbereitung auf Hot/60°C einstellt. Sobald ihr am Bedienteil erkennt, dass die Temperatur erreicht ist, lasst ihr das heiße Wasser vollständig aus dem Boiler ab. Kaltes Wasser strömt nach und die Heizung ist gezwungen, den Brenner sofort wieder zu starten. Dieses Prozedere wiederholt ihr, bis eine Stunde vergangen ist. 

Tipp: Das Wasser muss nicht weggeschüttet werden. Fangt es einfach auf, lasst es abkühlen und füllt es dann wieder in den Frischwassertank. 😉

Wird die Heizung nur für eine Urlaubsfahrt von 2 Wochen benötigt, führt ihr das Prozedere bitte am Ende des Urlaubs durch. Wird die Heizung mehr oder weniger genutzt, passt ihr das Intervall einfach entsprechend an.

Neues Update Truma App (4.9.3) und Truma iNet Box (2.09.00)

  • Die Funktionen für den Truma LevelControl wurden um ein paar neue Features in unserer App erweitert. Ihr könnt nun bequem eine neue Messung initialisieren. Zusätzlich wird das Messergebnis mit einer Zeitangabe dargestellt.
  • Alde Heizungsbesitzer können nun per SMS die Klimaautomatik aktivieren / deaktivieren, sofern eine Truma Klimaanlage installiert ist.
  • Es gibt außerdem gute Nachrichten für alle Combi D Nutzer:
    Der Bug „255H“ bzw. „164H“ (endlose Zustellung von SMS) wurde mit diesem Update behoben und die Heizung kann wieder ohne Einschränkung genutzt werden. –> Falls ihr die Verwalterfunktion deaktiviert hattet, dürft ihr diese nun wieder reaktivieren.

Good2know:

So könnt ihr erkennen, auf welchem Stand das System ist bzw, ob ein Update aussteht:

  1. Öffnet die Truma App – Einstellungen – „iNet Box Update“
  2. Ganz unten seht ihr die Versionsinfos
  3. Nach dem aktuellen Update lauten diese:

Truma App Version = aktueller Stand deiner App
iNet Box FW = Firmwarestand deiner iNetBox
Server = verfügbare Firmwareversion (Update) auf dem Truma Server
Local = Firmwareversion, die ihr für das Update auf das Smartphone heruntergeladen habt

Bei Fragen und Feedback, nutzt gerne die Kommentarfunktion.

Wir freuen uns auf den Austausch mit euch.

2G Abschaltung – Folgen für die Truma iNetBox

Derzeit erreichen uns viele Fragen zu den Folgen der 2G Abschaltung in der Schweiz.

Was ist 2G und warum wird es abgeschalten?

Die Abkürzung 2G steht für GSM Mobilfunkstandard der zweiten Generation. Der Mobilfunkstandard 2G wurde 1992 in Deutschland eingeführt. Mit jeder Generation (3G, 4G) wurde die Übertragungsgeschwindigkeit verbessert. 4G (LTE) ist aktuell das Maß der Dinge und reicht für eine sekundenschnelle Übertragung von großen Daten.

Für den Aufbau der geplanten fünften Generation des Funk- und Übertragungsstandards werden Frequenzbereiche benötigt, die aktuell noch belegt sind. Ein Ersatz im vorhandenen Frequenzbereich ist daher wesentlich kostengünstiger, als ein kompletter Neuaufbau.

Warum wird in der Schweiz 2G abgeschalten und in Deutschland 3G?

Mobilfunknetze sind Eigentum der jeweiligen Provider. Folglich obliegt Ihnen die Entscheidung wie der Ausbau von statten geht. Hersteller, die 2G in Ihren Produkten nutzen, müssen sich entsprechend fügen.

Natürlich hat auch die Wirtschaft einen gewissen Einfluss auf diese Entscheidung. In Deutschland z.B. ist ein großer Teil von Industrieanwendungen auf das 2G Netz angewiesen, da hierüber hauptsächlich gesteuert wird.

Es ist einfach zu implementieren, sicher, robust und „überall verfügbar“. Das war auch der Stand, zum Zeitpunkt der Entwicklung unserer Truma iNetBox.

Wer ist jetzt von der Abschaltung betroffen und wie gehts damit weiter?

Das ist gar nicht so einfach zu beantworten. Die Schweizer Mobilfunk-Provider Salt und SwissCom haben bereits einen Zeitpunkt zur Abschaltung des 2G Mobilfunkstandards bekannt gegeben. Auch aus anderen europäischen Ländern gibt es Informationen und Aussagen zur Abschaltung von 2G. Diese ändern sich jedoch regelmäßig.

Falls ihr Infos für uns habt, bitte einfach hier unter dem Beitrag kommentieren. Wir updaten dort ebenfalls unsere Erkenntnisse.

Zuletzt wurde uns darüber bestätigt das Sunrise weiterhin eine Alternative bleibt und 2G bis mindestens 2022 zur Verfügung stellt.

https://www.sunrise.ch/de/mittlere-und-grossunternehmen/produkte-und-loesungen/connectivity/2G-weiterhin-nutzen-sunrise.html

In Deutschland bleibt 2G erhalten. Stattdessen wurde die Abschaltung von 3G beschlossen. 

Das führt zu folgenden Einschränkungen:

Wenn ihr in der Schweiz lebt oder dort Urlaub macht, könnt ihr die Fernsteuerung der Truma iNetBox nicht mehr nutzen (sofern keine alternativen Provider z.B. via Roaming zur Verfügung stehen), da sich die Box nicht mehr ins Netz einwählen kann.

Gibt es einen Adapter von 2G auf 3G oder höher?

Ja. Für Industrieanwendungen gibt es mittlerweile Gateway-Lösungen, welche als eigenständige Geräte zur Verstärkung der Funkfrequenz eingesetzt werden. Technisch und wirtschaftlich macht dies jedoch für die Truma iNetBox leider keinen Sinn. Viele Unternehmen beschäftigen sich aktuell mit einer cloud-basierten Lösung für ihre Systeme, um den Service und Funktion der mobilen Steuerung von Geräten weiterhin nutzen zu können.

Wie geht Truma mit dieser Situation um?

Truma informierte seine Vertriebspartner über die 2G Abschaltung und deren Folgen für die iNet Box zum Jahreswechsel 19/20 über Print- und Onlinekanäle. 

Zudem ist ein Nachfolgeprodukt in Planung. Es wird jedoch kein Upgrade der bestehenden Geräte geben.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar, um mit uns in den Dialog zu treten.

Truma iNetBox – Was Ihr schon immer wissen wolltet

Hallo liebe Camper, hab ihr Fragen zum Thema Truma iNetBox? Nutzt dafür einfach die Kommentarfunktion. Wir beantworten diese gerne.

Die LED Power leuchtet ständig „grün“. Die LED GSM blinkt „rot“. Ist das ok?

A: Alles paletti! -> Solang du noch keine GSM Einrichtung abgeschlossen hast wird die rote LED weiterblinken. Falls eingerichtet erlischt sie.

Die Box wird dauerhaft mit 12V versorgt, auch wenn der Hauptschalter auf „Aus“ steht. Frage: Wie lässt sich die Box ausschalten?

A: Es ist nicht angedacht, die Box auzuschalten da du sonst keine Fernsteuerung mehr nutzen kannst. Im Fall eines Hauptschalters kannst du die Box aber auf den entsprechenden Stromkreis schließen.

Benötige ich die Box, auch wenn ich keine App installiert habe?

A: Box und APP sind untrennbar verbunden. Ohne App kannst du keine Box benutzen. Die App kann man auch alleine Benutzen, der Funktionsumfang ist entsprechend geringer.

Es gibt ein neues Update für Box und App? Wie finde ich heraus welchen stand ich habe und was aktuell ist?

A: Starte die Truma App und gehe unter „Einstellungen\Truma iNet Box Update“, dort findest du unterhalb des „UPDATE STARTEN“ Buttons alle Infos.

Truma App version = Beschreibt den aktuellen Stand deiner App
iNet Box FW = Sofwarestand deiner iNetBox Firmware
Server = Die verfügbare Firmwareversion(Update) auf dem Truma Server
Local = Beschreibt welche Firmwareversion du für das Update auf das Smartphone heruntergeladen hast.

Gasprüfung weiterhin wichtig und sinnvoll

Bis zum 1.1.2023 ist der Nachweis der G 607 Prüfung (Gasprüfung) bei der Hauptuntersuchung vorübergehend nicht mehr notwendig. Trotzdem sollten Sie weiterhin alle zwei Jahre die Gasprüfung vornehmen – nicht nur der eigenen Sicherheit zuliebe.

Hier sind alle wichtigen Infos im Überblick:

Was hat sich geändert?

  • Bisher war eine gültige Prüfbescheinigung der Gasanlage, also ein Nachweis der G 607 Prüfung („gelbes Heft“) für die Hauptuntersuchung (HU) erforderlich. Fehlte dieser Nachweis, galt das bei Reisemobilen als erheblicher Mangel, so dass die HU nicht bestanden wurde. Bei Wohnwagen, in denen sich während der Fahrt keine Personen befinden, wurde dies nur als geringer Mangel gewertet.
  • Am 31.12.2019 wurde die neue Richtlinie für Hauptuntersuchungen des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur veröffentlicht. Sie setzt diese Regelung vorübergehend bis 1.1.2023 außer Kraft. Das bedeutet: Die G 607 Prüfbescheinigung ist bei Reisemobilen nicht mehr erforderlich, um die Untersuchung zu bestehen und die HU-Plakette zu erhalten.
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